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Gesunder Lebensstil - Eine Anleitung für mehr Wohlbefinden

Besorgte Freunde, zahllose Blogs und bunte Präventionsplakate ermahnen unablässig zum „gesunden  Lebensstil”. Gesundheit liegt im Trend, aber mal offen gefragt: Warum ist ein gesunder Lebensstil wichtig? Die einfache Antwort lautet: Gesundheit steigert die Lebensqualität und erhöht sogar die Lebenserwartung, sagt die Max-Planck-Gesellschaft.

Ein gesunder Lebensstil ist also keine Leistung, die Du erbringen musst, sondern dient Deinem Wohlbefinden. Wir betrachten diesen Zusammenhang für Dich genauer: Welche Faktoren machen einen gesunden Lebensstil aus? Welche Mechanismen stehen dahinter? Und wie kannst Du Dein Wohlbefinden im Alltag steigern?

Bewegung stärkt Muskulatur und Herz-Kreislauf-System

Regelmäßige Bewegung ist einer der wichtigsten Faktoren eines gesunden Lebensstils. Das hat viele Gründe: Sport stärkt die Muskulatur und schützt so das Skelett vor Über- und Fehlbelastungen. Der Stoffwechsel wird nachhaltig angekurbelt, während der Blutdruck sinkt. Körperliche Betätigung beugt dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Sie wirkt außerdem stimmungsaufhellend, weil Glückshormone und immunstärkende Botenstoffe freigesetzt werden.

Wöchentlich reichen drei bis fünf Stunden gemäßigter Ausdauersport - Schwimmen, Laufen, Tanzen, Fahrradfahren - aus, um diese positiven Effekte zu erzielen. Auch regelmäßige Alltagsbewegung, wie Treppensteigen und Spazierengehen, tut schon gut.

Schlaf gewährt geistige Erholung und körperliche Regeneration

Schlaf sorgt für Erholung und verlangsamt sogar Alterungsprozesse. Körper und Gehirn arbeiten nachts auf Hochtouren: Eine hohe Konzentration an Wachstumshormonen sorgt dafür, dass eingelagerte Stoffwechselprodukte abgebaut und Verletzungen im Körpergewebe geheilt werden. Das Gedächtnis muss kaum Außenreize aufnehmen und kann so die Informationen des Tages verarbeiten. 

Daher leistet eine regelmäßige Schlafroutine nach Deinen individuellen Bedürfnissen einen großen Beitrag zum Wohlbefinden. Die Erholungs- und Wachstumsprozesse ermöglichen Entwicklung und Regeneration. Sowohl Kinder, als auch Erwachsene sollten also unbedingt genug schlafen. Genug bemisst sich allerdings nicht in Stunden, sondern daran, dass Du Dich tagsüber ausgeruht und kraftvoll fühlst.

Die Ernährung bildet Dein Fundament

Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zu einem gesunden Lebensstil bei und bildet die Basis Deines Wohlbefindens. Die Nahrung sollte Deinem Körper alle Vitalstoffe liefern, die er für ein starkes Nerven- und Immunsystem braucht. Ideal ist eine vollwertige Ernährung mit frischem Gemüse und Obst, sowie ausreichend Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten. Diese Lebensmittel sind gut zu verstoffwechseln und belasten Deinen Körper nicht. Achte darauf, ihm nicht zu viel Schädigendes zuzumuten. Reduziere den Konsum von Zusatz- und Konservierungsstoffen, Alkohol, Nikotin und raffiniertem Zucker so weit wie möglich. (Vertiefende Infortmationen zu diesem Thema findest Du in unserem Artikel: Gesunde Ernährung)

Der Parasympathikus schützt vor Dauerstress

Das vegetative Nervensystem hat in Puncto Gesundheit jede Menge zu sagen. Sympathikus und Parasympathikus sorgen als Gegenspieler für ein ausgewogenes Verhältnis von An- und Entspannung und regulieren dadurch Verdauung, Kreislauf und Immunsystem. Im Alltag ist der Sympathikus - das Anspannungssystem - oft übermäßig aktiv. Er reagiert auf die hohe Reizdichte, Zeitdruck und Stress. Der Parasympathikus hingegen - das Entspannungssystem -  kommt zu kurz. Die fehlenden Ruhephasen bewirken dann ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, Dauerstress und emotionale Dysbalancen. Es folgen körperliche Symptome, wie Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck und erhöhtes Infektionsrisiko.

Setze Gegenimpulse, indem Du Deinen Parasympathikus gezielt aktivierst: Gönne Dir und Deinem Sympathikus ruhige Auszeiten, verbringe Zeit mit Dir, übe Yoga und Meditation, oder gehe an der frischen Luft spazieren. Auch ausgiebiges Strecken und Gähnen zwischendurch sorgen schon für mehr Entspannung im Alltag.

Soziale Kontakte und Optimismus stärken das Immunsystem

Wissenschaftliche Studien belegen den Einfluss von sozialer Einbindung und positiver Geisteshaltung auf die Lebenszufriedenheit. Achte für Dein Wohlbefinden also darauf, mit welchen Menschen Du Dich umgibst und wie Du das Leben betrachtest. Pflege Freundschaften nicht aus Verpflichtungsgefühl, sondern so, dass Du Dich in ihnen wohl und geborgen fühlst. Gleiches gilt für Deine Ansichten: Welche bereiten Dir Freude und welche machen Dir das Leben schwer? Versuche Dich von negativen Gedanken und Verbindungen zu lösen und stattdessen stärkende Perspektiven und Sozialbeziehungen zu entwickeln. Das fördert den Stressabbau und lindert mitunter sogar körperliche Entzündungsprozesse.

Wie kommst Du zu mehr Wohlbefinden im Alltag?

Die wesentlichen Faktoren eines gesunden Lebensstils zeigen, dass eine ganzheitliche Definition von Gesundheit sowohl den Körper als auch die Psyche einbeziehen muss. Über Dein Nerven-, Hormon- und Immunsystem sind beide eng miteinander verbunden. So bewirken körperliche Erkrankungen auch emotionale Schmerzen und mentales Unwohlsein. Zudem beeinflussen psychische Zustände, wie Angst und Stress, die Körperfunktionen und können langfristig organische Krankheiten verursachen. Diese Wechselwirkungen verlangen, dass Du Dein seelisches und körperliches Wohlbefinden gleichermaßen wichtig nimmst.

Ein strenger Fitnessplan, der Dich mental unter Druck setzt, wird Deine Lebensqualität nicht steigern können. Es geht darum die verschiedenen Aspekte in eine Balance zu bringen, die Dir entspricht und nicht zu viel Anstrengung erfordert. So kannst Du im Alltag Schritt für Schritt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden gelangen.

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